UNSERE NORIKER IN INDIEN

Auszug aus einem Bericht von Werner R. Hess, Zürich, Schweiz

Viele mögen sich in der Zwischenzeit gefragt haben, was aus den Norikern, die Ende 2009 nach Indien geflogen wurden, wohl geworden ist. Allem voran: Es geht ihnen gut und die Inder besitzen einen hervorragenden Horseman-Ship, sind große Könner im Umgang mit Pferden, alles erlernt von der damaligen Kolonial-Großmacht England. Zudem hat die Indische Armee vermutlich noch nie so gezielt ein Projekt von solcher gigantischen Größe angegangen.
Die Pferde – so Herr Ing. Hans Haberl von der AUSTROVIEH Wien, sind bei ihrer Ankunft alle vorerst einmal durch die „himmlische Pforte“ von Babugarh gegangen, dem größten Militärgestüt der Welt. Tage danach sollen eine Anzahl auf andere Betriebe überstellt worden sein. Dieses Gestüt Babugarh ist fürwahr eine königliche Anlage mit ca. 8,2 Quadratkilometern Weideflächen und vielen anderen Betriebs-Einrichtungen. Das Gestüt wurde 1811 gegründet und bietet heute noch etwa 2000 Equiden Unterkunft. Die architektonisch großartigen Stallgebäude wie auch parkähnliche Anlage beherbergt eine ansehnliche Fauna und Flora, u.a. Hirsche und jede Menge andere Lebewesen. Die Anlage besteht aus 2 ca. 300 m langen Stall-Gebäuden, arkadenförmig angelegt und befindet sich ca. 70 km östlich von New Delhi. Die Bestände sind: Kavallerie-Remonten, Polo-Pferde, Military-Pferde, Warmblut-Hengste aus europäischen Zuchten für die Sportpferdezucht, Kaltblut-Zuchtstuten, Maultiere und Eselhengste. Nur, zu diesem „Taj Mahal“ der Pferde hat nahezu niemand Zutritt aus der Öffentlichkeit. Einzig Ing. Hans Haberl hatte das besondere Glück mit seinen Flugbegleitern des damaligen Lufttransportes der Noriker dieses Paradies besuchen zu dürfen.
222 der Noriker sollen der Maultier-Zucht in Hissar zugeführt werden, die übrigen halten sich vermutlich in und rund um Babugarh auf. Die Pferde sind sicher wohlauf, schwerlich wird man sie aber jemals wieder zu sehen bekommen. Sie unterstehen jetzt absolutem Militärgeheimnis.
Auch wenn die Herde aufgeteilt wurde so sollen doch für das Deckgeschäft im Frühling 2011 wieder eine bedeutende Anzahl Stuten nach EBS-Babugarh zurückkommen. (EBS steht für: Equine Breeding Studfarm). Andere werden in den übrigen Anlagen verbleiben. Die Indische Armee besitzt weitere nahezu gleich große Anlagen wie Babugarh, die der Zucht, und Ausbildung der Pferde dienen und der Ausbildung der Soldaten für den Umgang mit dem späteren Maultier-Transport-Dienst in den Himalaya Regionen von Jammu und Kashmir. Leider gibt es keine Besuchs-Bewilligung für Babugarh. Die rigorose Doktrin: „ABSOLUTES MILITÄR-GEMHEIMNIS“ hat auch hier Gültigkeit.
Die Inder sind von der Qualität der mittelschweren Kaltblut Pferderasse aus Österreich sehr angetan. Ein Major wurde kürzlich vom indischen Permier-Minister für seine hervorragende Arbeit mit den Norikerpferden in Hissar ausgezeichnet!
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